Sat 29,July,2006 30/52
Hiermit also nun mein “Sempf” zum earthshaker Fest 2006:
Pro:
Gorefest, Gorefest und nochmal Gorefest. Hellichter Tag aber trotzdem Massen vor der Bühne, sympathische und extrem-begabte Musiker und dazu noch ein guter Sound (schien so als hätten sie ihren eigenen Sound-Techniker dabei)
Testament. Brutal laut(wie’s sich gehört;) ), mit einem schönen Querschnitt durch alle Alben, einem gesprächigem Chuck Billy und als besonderem Special Björn Strid (Soilwork) der Billy bei “Into the pit” unterstützte.
Communic. 3 Mann füllen eine Bühne. Brütende Hitze aber trotzdem extrem geiler Auftritt mit super Stimmung!
Kataklysm. Sauberer Sound, abgehendes Publikum und sehr aktive Band.
Satyricon. Trotz Soundproblemen extrem guter Auftritt mit einem schönen Querschnitt durch die “Hits”, natürlich mit Schwerpunkt auf dem letzten Album.
Opeth. Definitiv eine geile Band, die uns zumindest begeistern konnte, allerdings wohl einen Großteil der anderen Zuschauer nicht (Banausen!) Akerfeldt war erstaunlich gut gelaunt, brachte einen Spruch nach dem anderen und technisch lässt sich bei Opeth ja sowieso nichts bemängeln. Sogar der sound war gut
So lala:
Knorkator. Gute show und alles, aber irgendwie halt doch nicht mehr als die Spaßband des Festivals (aber auch nicht weniger).
Equilibrium. Sound teils sehr mies gewesen udn insgessamt doch irgendwie zu eintönig.
Evergrey. Grad bei den Schweden fand ich persönlich es sehr schade dass der sound zu wünschen übrig ließ. Ausserdem herrschten etwa (gefühlte) 80°….
One Man Army & The Undead Quartet. Hatte ich ja schon auf dem Fuck Easter live gesehen, und dort gefielen sie mir besser. Der (oft-zitierte) “Funke” wollte nicht so ganz überspringen was auch sicher am smäßigen sound lag.
Ähnliches gilt für Soilwork, die erstmal viel zu spät kamen und dann wohl ihr Standard-Festival-Repertoire abschrubbten, zwar imemr bemüht, aber irgendwie nicht ganz so bbegeisternd.
Wintersun. Gerade hier störte der bescheidene Sound wieder sehr, teilweise fielen die Vocals aus oder man hörte nur Bass-Brummen.
Arch Enemy. Erstmal geschockt dass die Gossow so klein & irgendwie “gnomig” is. Dann merken, dass der Sound irgendwie stinkt. Dann merken, dass die Band wohl auch nicht so Lust hat.
Kacke:
Venom. Boah war das Öde. Nach der Sturmwarnung verzogen wir uns Richtung Zeltplatz, kamen dann zu Venom wieder aufs Festivalgelände, in der Hoffnung anschließend Nevemore zu sehen. venom ist eintönigkeit pur und wir wunderten uns nur, warum so eine band über 90Minuten Spielzeit bekommt. .
danach die Entäuschung
Nevermore treten nicht auf!!! aufgrund der Zeitverschiebung wegen der Sturmwarnung kamen Nevermore nicht mehr auf die Bühne. Buh-Rufe und fliegende Becher waren die Folge. Warum lässt man uralt-Schnarchnasen (Venom) 90 Minuten spielen und verhindert damit den Nevermore-auftritt???
Die Organisation des Festivals ließ zu wünschen übrig. die große Ankündigung zuvor, dass man natürlich noch den Zeltplatz verlassen könne war null & nichtig, Securities hatten von nichts eine Ahnung, Die wasserversorgung war zwar vorhanden, jedoch für ein paar tausend leute mit 4 Hähnen etwas schwach. Festinstallierte Klos gab es keine, die dixies wurden aber morgens zufriedenstellend gereinigt.
Die Preise:
3€ (+1€ Pfand) für 0,4Liter Becks/wasser-Gemisch ist fast schon unverschämt. Genauso bei der Hitze 0,3Liter wasser für 3€ zu verkaufen…. Na denn Prost!
FAZIT:Insgesamt gesehen also ein von den Auftritten her geiles Festival, dass durch die mangelhafte Organisation und die PReise jedoch getrübt wurde.
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also den ausfall von nevermore fand ich am schlimmste
Comment by sebi — Sat 29,July,2006 30/52 @ 14: 51