Guten Rutsch!
Guten Rutsch und Frohes Neues wünsch ich euch allen!
Begonnen hat das Jahr erstmal mit einer dicken Grippe, der dann ein Besuch bei Götz Widmann am 19. in Stuttgart folgte, für den wir sogar dem Orkan Kyrill trotzten.
Ich habe weiterhin meinen Dienst in der arzneimittelhilfe des DIFÄM getan, mal mehr und mal weniger stressig. Dabei hab ich mit insgesamt5 Zivis gearbeitet, mit denen ich eigtl. immer gut auskam und auch jetzt noch Kontakt habe.
Ende Februar gings dann mal wieder nach Nieuwvliet, NL, auch sehr schön.
Im März folgte dann auf der arbeit eine Riesensendung nach Basrah,IQ, für die wir sogar ind er Zeitung kamen. Im Nachhinein wissen wir, daß alles gut ankam. sehr schön.
Am 20.März gings nach Karlsruhe ins Substage . Auch sehr cool gewesen
Im April gab es dann hauptsächlichs tress auf der arbeit, wir waren nur noch zu zweit im Lager und es kamen Paletten bis zum geht nicht mehr.
Ansonsten gab es noch Stress mit unseren Gesetzeshütern, aber nicht viel mehr im April (woran ich mich erinnere).
Im Mai wurde dann versucht eine Metalparty im Zentrum Zoo zu etablieren, was leider (gewaltig) schiefging…..
Und dann folgte DAS Highlight des Jahres: VfB Stuttgart, Deutscher Meister 2007 und ich im Stadion.
Geil war’s! Und 100x besser als die WM.
Im Juni gab’s ausser Arbeit nicht viel…
Im Juli begannen die Vorbereitungen aufs Sumemrbreeze, die dann doch sehr chaotisch waren.
Und im August war’s dann endlich soweit: 10th Summerbreeze bzw HIER
Zum gück dann doch mit recht vielen Leuten. Und geil war’s.
Arbeit war dafür im August umso stressiger, da ich bis zum 15. komplett alleine waren, danach kamen aber 2 sehr coole neue Zivis an.
Im September war mein 1 Jahr Difäm-AMH dann vorbei. doch schneller als ich dachte.
Im Oktober ware einerseits 2 Wochen sturmfrei, die ich u.a. damit verbrachte mich in Linux einzuleben, andererseits war es auch die Zeit als ich meinen studienplatz nicht bekam weshalb ich nun immernoch gammle
UND natürlich Champions League. Auch wenn die Vorrunde dann leider nicht so erfolgreich war, war es doch ein saugeiles Erlebnis, mit der Erkenntnis: da müssen wir wieder hin!
Im November folgte dann neben Geburtstag etc. eines der besten Konzerte meines Lebens: New Model Army Saugeil, gerade in einer doch eher depri-Phase da Nichtstun doch sehr demotivierend sein kann, weshalb auch lange keine Blogeinträge folgten.
Im Dezember änderte sich dies, da ich nun der Ansicht bin: Wenn schon nichts arbeiten, dann wenigstens bloggen.
Insgesamt war 2007 also ein gemischtes Jahr, mit einigen positiven Erlebnissen, allerdings auch einigen negativen (Krankheit in der Familie etc.) die ich nicht alle hier kundtun will/werde.
Außerdem wurde mein Blog (was ich total verschwitzt habe) am 23.11.2007 2 Jahre alt.
Also dann, auf 2008 und noch viele weiter Jahre
Frohes Fest euch allen.
…..Muss jetzt noch Champignons einkaufen fürs Erster-Feiertags-Raclette..narf

6 Personen spielen darin Bob Dylan, jeweils in einem anderen Lebensabschnitt des “Meisters”, was anfangs etwas verwirrt, da ohne wirklich erkennbare Trennung zwischen den Abschnitten gewechselt wird, abgesehen davon, dass Regisseur Todd Haynes unterschiedliche Film- & Aufnahmetechniken verwendete. Da keine wirkliche Reihenfolge existiert hier nun eine Auflistung der 6 Dylans:

Marcus Carl Franklin spielt Woody Guthrie, der Dylans großes Vorbild war/ist. Der mir bis jetzt Unbekannte ist ein grandioser Sänger und Gitarrist, von seinen schauspielerischen Fähigkeiten ganz zu schweigen. Dieser Abschnitt, in dem Woody sowohl von einer schwarzen wie einer weißen Familie gerettet wird beschreibt Dylans Suche nach einer Identität in seiner Jugend, und überzeugt besonders durch o.g. Talente des Darstellers.

Christian Bale spielt Jack Rollins, den als Protest-Sänger berühmt und beliebt gewordenen Dylan, der dann allerdings seine Fans (wobei dieser Ausdruck fast zu schwach ist, da sie in ihm den Anführer ihres Protests sahen) und seine Geliebte Alice (Joan Baez, gespielt von Julianne Moore, die auch in späteren “Interviews” auftaucht) im Stich lässt und verschwindet, da er meint die Erwartungen seiner Gefolgschaft nicht erfüllen zu können.
Ausserdem spielt Bale Pastor John, den “Wiedergeborenen” der seine eigenen Gospelsongs singt.Dieser Teil beschreibt Dylans spirituelle Seite, und beweist wie der erste Teil mit Christian Bale, was für ein grandioser Darsteller dieser ist.

Ben Whishaw spielt Rimbaud(Dylan 1965), der gleichzeitig auch als Erzähler dient. Diese in schwarz-weiß gehaltenen Szenen ziehen sich durch den ganzen Film, und spielen bei einer Befragung nach Dylans Bekanntgabe, dass er keine Protestsongs mehr schreiben wird, woraufhin er zu den Gründen befragt wird. “Im not fatalistic, clerks are fatalistic, bank-tellers are fatalistic. Im a farmer, who ever heard of a fatalistic farmer?”

Cate Blanchette spielt Jude Quinn, Dylans künstlerische Seite, und wird bei einem Auftritt ausgebuht, da er E-Gitarren benutzt. Blanchette spielt hier einen beeindruckenden Dylan, was sich gerade in den “Interviews” bzw. “Pressekonferenzen” widerspiegelt. Hier zeigt sich der Dylan, der nicht Musik macht um die Jugend im Protest anzuführen, sondern der meint, dass jeder sich selbst im eigenen Protest anführt. So meint er bei o.g. PK auch, dass es über 150 Protestsänger gibt, da er in jedem Menschen einen Protestierenden sieht. Sehr amüsierend ist hierbei auch der Part als Dylan mit den Beatles auf eienr Wiese herumrollt, die im Nachhinein von kreischenden Massen verfolgt werden.In diesen Abschnitt fällt auch Dylans Drogenphase.
Hier äußert Dylan gegenüber einem Journalisten der ihn anschwärzt seinen früheren Idealen zu widersprechen, dass er keinerlei Gefühle wie Schmerz oder Liebe empfindet.

Den genauen Gegensatz dazu spielt Heath Ledger als Robbie Clark, ein Schauspieler, der Claire (Charlotte Gainsbourg) in einem Coffee-shop kennenlernt und sich verliebt, was in einer 10jährigen Ehe mündet, die bis zum Ende des Vietnam Kriegs hält. Dieser Teil beschreibt Dylan als Familienmenschen aber auch als etwas chauvinistischen Macho, der auch in seinem Outfit(Lederjacke, Sonnenbrille etc.) als krasser Gegensatz zu den anderen Dylans zu sehen ist.

Richard Gere spielt Billy the Kid, und mancher mag sich fragen, was dieser Western-Charakter in einem Westernabschnitt einer Dylan-Biografie zu suchen hat. Doch ansich wird dies schnell klar, da die Einsamkeit des Westerns Dylans Leben nach seinem Rückzug aus dem öfffentlichen Leben beschreibt, bis er sein Eremiten-Dasein aufgeben muss und zurückkehrt.
Insgesamt besticht der Film vor allem durch seine Vielseitigkeit und den Surrealismus (z.B. erscheint plötzlich im Hintergrund eine Giraffe), der allerdings nie unpassend wikt, da alle 6 Dylans auch imemr die verstörten Aspekte seines Lebens beschreiben.
Ein zurecht hoch- und vielgelobter Film, wobei meiner Meinung nach besonders Marcus Carl Franklin (den ich vorher nicht kannte) und, wie schon andernorts gelobt, Cate Blanchette besonders hervorstechen. Gerade durch die ungewöhnliche Wahl der Erzählung, mit unterschiedlichen Charakteren, die doch alle Dylan sind, unterscheidet sich dieser Film von üblichen Biographien.

Für Nicht-Dylan-Fans:

28 Stories über Aids in Afrika ist ein schockierendes, berührendes aber gleichzeitig kitschfreies Buch.
Die Autorin Stephanie Nolen schreibt für die Kanadische Nationalzeitung und sieht sich wie sie selbst sagt”erst” seit 2002 am Kampf gegen AIDS beteiligt. In diesem Buch erzählt sie die Geschichten von 28 Personen die entweder an AIDS erkrankt sind oder mit AIDS zutun haben. Ausserdem beleuchtet sie die Gründe für die starke Ausbreitung von AIDS in Afrika, warum die Opfer dieser Epidenie dringend Unterstützung benötigen, die sie von ihren Regierungen nicht erhalten und warum AIDS-Infizierte in Afrika oftmals wie Aussätzige behandelt werden.
Da wäre einmal Prisca Mhlolo, die Nolen die Narben an ihrem Körper zeigt: “Die hier” sagt sie und fährt mit den Fingern über die Narbe am Hinterkopf, ” stammt von einer Bank. Mein Bruder ist mit einer Bank auf mich losgegangen.” […] Was war der Auslöser? “das Wort AIDS. Dieses Wort reichte aus”
Dann ist da Lydia Mungherera, die Frau mit einem Lymphozyten/CD4-Zellen-Wert von 1 (nicht-Infizierte haben 1200, ab unter 200 spricht man von AIDS), die daraufhin in einem Krankenhaus in East London mit Valium “vollgestopft” wurde, “damit sie ruhig starb und sie(das Personal) nicht von der Arbeit abhielt”. Nachdem es ihr durch ARV(Anti-retrovirale)-Therapie wieder besser ging, suchte sie das Krankenhaus wieder auf, wo eine Krankenschwester zu ihr sagte: Komisch, sie sehen einer verstorbenen ugandischen Ärztin so ähnlich
Oder Andualem Ayalew, der Äthiopische Soldat, der, nachdem er seinem Vorgesetzten erklärte, dass er HIV-positiv ist entlassen wird, und daraufhin mit gestohlener Uniform vor Soldatengruppen über die Gefahren von HIV und AIDS spricht.
HIER gibt es informationen zu allen 28 Stories, wobei ich jedem empfehle dieses Buch zu lesen!

Demnächst: Rückkehr ins Leben
Ja, ich lebe noch, hab aber irgendwie blogade…. keinen bock was zu schreiben.
Hab immernoch keine Stelle gefunden (klar doch, 2€/stunde über 30Km entfernt ohne Fahrtgeld….), deshalb bin cih grad viel am Lesen (Reviews folgen;) ) Filme gucken (dito) und GW zocken.
Naja, im Laufe der nächsten Woche kommen auf jedenfall Reviews….. bis denne
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