Schwabenblogger

Tue 23,October,2007 43/52

Auf geht’s ….

Filed under: VfB

….. nach Stuttgart, (c) vfb

Wird Zeit für die Wende!

Tue 22,May,2007 21/52

Holy Shit!!!

Filed under: VfB

Jetzt also endlich mein Bericht zum Spiel gegen Cottbus und der anschließenden Meisterfeier.

Besonderer Dank richtet sich natürlich an meinen Kumpel Uli, dessen Karte ich aufgrund von Krankheit “erben” konnte (Gute Besserung und tausend Dank!)

Wir fuhren hier um etwa 12:45 los (mit dem Auto, dachten uns, dass die Züge total überfüllt wären, was sich später auch bestätigte…) und kamen ohne Probleme (nicht mal an der Weinsteige) nach Stuttgart, wo ich meine Kumpels (die keine Tickets hatten) in der Nähe des Bahnhofs absetzte und mich aufmachte Richtung Wasen (um zu Parken) was auch keinerlei Probleme machte. War hier überhaupt DAS Spiel des Jahres? Doch als ich dann vor dem Carl-Benz-Center/Gottlieb-Daimler-Stadion ankam, war alles wie zu erwarten: Menschenmassen in VfB-Trikots (Auch ein paar Cottbusser[1 “s” oder 2?]) die in der Sonne standen und schon vor dem Anpfiff feierten! VfB

Aber es hieß natürlich noch warten auf meine “Mitstadiongänger”, die per Zug/S-Bahn kommen wollten, was sich jedoch als sehr schwer herrausstellte (ich sach noch….), sodass sie um kurz nach 15Uhr am stadion waren, ich natürlich schon drin.

Und wieder muss ich sagen: EnBW-Tribüne oben sind Bombenplätze!!

Blick auf die Untertürkheimer Kurve

Das Stadion war randvoll, und die Stimmung schon beim Aufwärmen am Überkochen.

Blick auf A-Block

Zum Spiel selbst: Auch nach dem Gegentor zum 0:1 war bei der Mannschaft und den Fans keinerlei Angst oder Frust zu spüren, das 2:0 von Schalke wurde zwar nicht über die Anzeigentafel mitgeteilt, allerdings machte es durch Radio/SMS/Handy schnell die Runde im Publikum.

Das Tor von Thomas Hitzlsperger wirkte jedoch wie ein Auslöser für ausgelassene Stimmung im gesamten Rund, die in der 2. Halbzeit dann durch “Mario Gomez”-(beim Aufwärmen) und “Timo Hildebrand”-(Bei jedem gehaltenem, aufgenommenem und gepasstem Ball) Sprechchöre noch verstärkt wurde. Als Sami Khedira das 2:1 für den VfB köpfte drehte ganz Schwaben (bzw. das ganze GDS durch). Die Tribüne bebte und der Abpfiff wurde herbeigesehnt. Als ebenjener folgte warf sich praktisch die gesamte Mannshcaft des VfB auf timo Hildebrand bevor dann schon vor der Schalenübergabe gefeiert wurde.

Feierlaune!

Die Übergabe selbst erfolgte, wie schon bekannt war, durch Guido Buchwald und wurde von einem Rot-weißen Konfetti-Regen begleitet.

Wir haben sie!

Danach folgten noch eine Stadionrunde und die Verabschiedung von Timo Hildebrand.

Stadionrunde

Nun hieß es also Aufbruch gen Innenstadt….. hätte ich doch bloß gewusst wie weit das ist :( Naja, auf jedenfall waren überall rot-weiße VfB-Fans zu sehen, mit denen man sich auf dem langen weg auch angeregt unterhalten konnte ( Wann hat man schon mal Hagner, Hleb, Centurion und Stranzl zusammen gesehen…. also natürlich nur die Trikots ;) )

Nun dachte ich mir also mich mit meinen Kumpels am schloßplatz zu treffen, was jedoch aufgrund organisatorischen Schwachsinns nicht möglich war.

Schlossplatz

Also ging ich zurück Richtung Bahnhof um dort auf den Autokorso zu warten, der eigtl. um 21:15 auf dem Schloßplatz eintreffen sollte.

Um etwa halb elf traf der Korso dann bei uns ein (ich hatte mich vorher eine Weile mit ein paar Leuten aus Heidelberg unterhalten [schöne grüße nebenbei]). Meine Fotos vom Korso sind qualitativ leider eher minderwertig ( auch Scheiße genannt;) ), aber immerhin konnte ich Cacau und Ricardo Osorio abklatschen :)

Cacau beim Korso

Sehr cool war auch Jochen Rückert der mit den Fans “Oh wie ist das schön” anstimmte.

Danach traf ich mich wieder mit meinen Kumpels (musste ja noch heimfahren und es war mittlerweile schon fast halb 1), und wir liefen zum Auto Richtung Wasem, natürlich nicht ohne ausgiebigen Hohn gegenüber “Schlacke”, “Schalke 05″ oder auch “Scheisse 04″ (50 Jahre keine Schale :) )

auf der Heimfahrt gings dann noch zum 2.-größten aber besten Burgerunternehmen mit der Krone und dann ab ins Bett! :)

Weitere Bilder … Videos folgen noch!

Fri 18,May,2007 20/52

JAAAAAAAAAA

Filed under: VfB

JAAAAA!

Mon 27,November,2006 48/52

VfB - Gladbach

Filed under: VfB

A-Block

Waren gestern endlich mal wieder im Stadion, Stimmung war abartig geil (sehr voll gewesen, hab nur im Gästeblock noch ein paar freie Plätze gesehen).

Das Spiel war die ersten 20 Minuten super (auch wg. Cacau’s Tor zum 1:0), danach verflachte es ziemlich, und ab der 70. Minute kam Gladbach zu guten Chancen, hatten jedoch Glück als Schiedsrichter Fleischer einen Elfer nach klarem Foul an Gomez nicht gab (die Drecksau!)

Gut war’s!

Bilder Video

Wed 05,July,2006 27/52

Schade

Filed under: VfB, Fußball

Tja, Deutschland kämpfend untergegangen…. ich hoffe jetzt einfach mal auf Portugal denn:

Der Unsichtbare Er ist ein Synonym für Unauffälligkeit, sein Tun ist schnörkellos, sicher, kühl: Der 28-jährige Fernando Meira vom VfB Stuttgart ist die defensive Konstante in Portugals unbeständiger Mannschaft

VON BERND MÜLLENDER

“Dies ist die beste Generation des portugiesischen Fußballs, die es jemals gegeben hat”, sagte Portugals Trainer Luiz Felipe Scolari nach dem Elfmetersieg gegen die Briten. Der Coach benutzte die Vokabel “Generation” bewusst: Bis 2004 ließ sich die damalige Elf “die goldene Generation” nennen - aber die hochbegabten Künstler Couto, Costa, Sousa, Figo & Co hatten die großen Versprechen nie einlösen können.

Portugal ist eine Sphinx, die kurzfristig Stars aufleuchten lässt, die im nächsten Moment wieder verglühen. In der Vorrunde hatte das zweifache Generationenmitglied Luis Figo, 33, ein paar überraschend tolle Szenen, gegen England wirkte er zuletzt müde. Torhüter Ricardo lässt sich nach den drei gehaltenen Elfmetern als Weltklasse feiern, dabei ist er allenfalls guter Durchschnitt. Maniche wurde nach seinem Tor gegen Holland als Comebacker hoch gelobt, gegen England hatte er wahrscheinlich Nackenschmerzen vor lauter Kopfschütteln über ein halbes Dutzend verzogener Fernschüsse.

Vor zehn Tagen noch wäre Portugal Favorit gegen Frankreich gewesen. Seit Zizou und seine Mitspieler in den Jungbrunnen gefallen sind, ist das umgekehrt. Dennoch gibt es in dieser Elf der Konjunktive eine Konstante: Fernando Meira. Der Abwehrmann des VfB Stuttgart ist ein Synonym für Unauffälligkeit. Schnörkellos sein Tun, unaufgeregt, sicher, kühl. Er ist die halbe Wand der Portugiesen, zusammen mit Ricardo Carvalho vom FC Chelsea. Man sitzt auf der Tribüne, beobachtet die Ballstafetten der Portugiesen und übersieht ihn. Man sieht die Engländer angreifen und denkt, wer ist eigentlich Portugals lange Nr. 5: Ach ja, klar, Meira. Nun sind Innenverteidiger nicht die Typen für die großen Geschichten. Ihr Job ist es, andere daran zu hindern, große Geschichte zu schreiben. Meira, der die Spielhälften jeweils nur aus einer Halbzeit kennt, tut das in Reinkultur. Der 28-Jährige hat eine solide WM gespielt, gegen England war er fehlerlos. Seine Unauffälligkeit setzt sich abseits des Platzes fort. Interviews mit ihm sind so spannend wie die Lesung des Telefonbuchs. Meira sagt über Portugals Elf Sätze wie: “Das Geheimnis unseres Erfolges ist die Freundschaft in der Gruppe. Es ist wirklich wie eine große Familie.” Und zum Halbfinale: “Brasilien wäre schwierig gewesen, Frankreich ist schwierig. Aber wir glauben fest an unsere Fähigkeiten.” Fernando Meira hat eine düstere, schwer lesbare Homepage, ohne jeden Schnickschnack. Dort offenbart er die Liebe zu seiner eigenen Familie, ansonsten zu Handys, Soul und zum Expapst, er wäre gerne mal Bono, entspannt sich beim Billard und nennt Wasser sein Lieblingsgetränk.

35 Spiele hat Meira für die Selecção gemacht (zwei Tore), seit vier Jahren ist er beim VfB Stuttgart. Dort begleiteten in der ersten Saison kapitale Fehler sein Tun. Ein Fehleinkauf, unkten die Fans, diese lahme Gurke soll Nationalspieler Portugals sein? Vor allem empörten sie sich über die 7,5 Millionen Euro Ablöse an Benfica Lissabon. Der damalige Manager Rolf Rüssmann sagte nach Vertragsunterzeichnung trotzdem: “Für mich ist heute Bescherung.” Wörtlich soll das nicht gemeint gewesen sein. Denn erst später stellte sich heraus, laut Stuttgarter Zeitung, “dass Meira dem Verein ein halbes Jahr zuvor noch für 7,5 Millionen Mark angeboten wurde”.

Jetzt teilte Fernando Meira mit, er habe sich mit Thomas Hitzelsberger und Timo Hildebrand, die DFB-Bankdrücker vom VfB, vorsorglich schon zum Finale verabredet. Am liebsten in Berlin und nicht um Platz 3, daheim in Stuttgart.

taz vom 5.7.2006, S. IV, 119 Z. (TAZ-Bericht), BERND MÜLLENDER

Sun 14,May,2006 19/52

Vorbei ischs

Filed under: VfB, Fußball

So, Saison mit einem (guten) Spiel das gegen Schalke 3:2 verloren wurde beendet, jetzt heisst nach vorne blicken ;)

Der Saisonrückblick:

Tor:

  • Timo Hildebrandt: Wo wären wir ohne ihn? Zwar zwischendurch leider ein paar Patzer, insgesamt jedoch sicherlich weiterhin Deutschlands bester Nachwuchs-Torwart!

  • Dirk Heinen: Naja, was soll man sagen wenn eienr nur ab und zu mal spielt…. kassierte ein paar unglückliche Tore, aber insgesamt ging’s scho ;)

Abwehr:

  • Andreas Hinkel: WEnig Sonne aber viel Schatten in diesem Jahr…. als er gegen Ende im Mittelfeld gespielt hat konnte er sehr gut gefallen, mal sehen ob er’s in den WM-Kader schafft

  • Markus Babbel: Nörgelnder Renter….. Die fehlende Fitness ist an allem Schuld, Nun Herr Babbel, warum trainiert man dann nicht selbst wie z.b. ein Herr Tomasson?

  • Fernando Meira: Sehr stark, leider ein schlimmer Patzer gegen Boro; Soltle meiner Meinung nach in der IV bleiben!

  • Heiko Gerber:Ohje Heiko… bei jedem Ballkontakt setzt einem kurz dass Herz aus…. Eben ein Skat-Kumpel vom Horschd… :(

  • Matthieu Delpierre:Ganz stark zu Beginn der Saison, gegen Ende leider etwas nachgelassen… trotzdem sehe ich ihn auch in der französischen Nationalelf!

  • Ludovic Magnin: Einsatzwille bis zum geht nicht mehr, leider mit teils eklateanten Defensiv-Schwächen….. trotzdem sehr wichtig für uns!

  • Andreas Beck:Sehr talentierter junger Aussenverteidiger der sich gut eingefunden hat und wohl zu einem “2. Lahm” geschult werden soll (auf der linken Seite).

Mittelfeld:

  • Silvio Meißner: Im Vergleich zu vergangenen Zeiten sehr entäuschend. Nur noch Zerstörer :(

  • Daniel Bierofka:Leider in der Vorbereitung schwer verletzt, könnte uns noch viel Freude bereiten.

  • Thomas Hitzlsperger: Sehr entäuschend, aber gegen Ende der saison mit ansteigender Formkurve, was ihn vielleicht noch in den WM-Kader bringt

  • Christian Tiffert: Kampf und Einsatzwille…. aber das genügt nicht immer. So sehr ich ihn als Spieler, der sich für den Verein zerreisst, mag, fürchte ichd ass mit den Mittelfeldeinkäufen seine Zeit bei uns abläuft :(

  • Mario Carevic:Fehleinkauf des Jahres…. langsam und wie ein Fremdkörper auf dem Spielfeld… gut gemacht Briemschneider….

  • Zvonimir Soldo: In seiner letzten saison ein starker Rückhalt und weiterhin Führungsperson. JEdoch praktisch keine offensiven Aktivitäten mehr… Mach’s Gut!

  • Jesper Gronkjaer: Der Groendlinien-Däne… wahnsinnig schnell zeigte gerade gegen Ende Einsatzwille, passt aber wohl nicht ins System….schade :(

  • Christian Gentner: zusammen mit Gomez und Beck einer der neuen “Jungen Wilden”…. sehr stark und große Zukunft vor sich

Angriff:

  • Jon Dahl Tomasson: Am Anfang der Saison gut dabei, danach jedoch ein Tief. Sagt er will kämpfen, was uns hoffentlich noch viele Tore beschert.

  • Cacau:Zwischen Welt- und Kreis-Klasse

  • Mario Gomez: Unser Pinnochio… um einiges besser als der verliehen Streller und der abgegebene Nicht-Aussprechbare… Auf jeden Fall ist Mario unsere sicher eNr.3

  • Danijel Ljuboja:Unser bester Mann in der Saison…allerdings fordert er nun doppeltes Gehalt. Wenn er geht muss ein neuer her.

Ausgeliehene Spieler, die aber trotzdem in der Buli zu sehen waren:

  • Boris Zivkovic:Der Sargnagel für Köln!

  • Marco Streller:Erst ein paar Tore dann nichts mehr… Verletzung… er ist einfach zu unkonstant

Spieler, die den VfB während der Saison verlassen haben:

  • Martin Stranzl: Nach dem “Reinke-Crash” nicht mehr wirklich so gut dabei …

Wed 10,May,2006 19/52

Kristallkugel Schalke

Filed under: VfB

Vorab: Alle dargestellten Sachverhalte sind, noch mehr als sonst, rein spekulativer Natur und entspringen durchweg der Phantasie des Verfassers.

Das Ende naht, die Kugel, ohnehin eine recht trübe Tasse, verblaßt so langsam und die Sommerpause wirft ihre Schatten voraus. Nachdem letztens sogar das Ergebnis nicht so ganz zweifelsfrei zu erkennen war, ist eine Generalüberholung zwingend notwendig.

Nun also Schalke. Ausgerechnet der Ort, an den ich meine „schleckige“ Kugel fast schon gewaltsam zwingen muß. Wenn das Turnhallendach geschlossen ist, sieht sie sowieso nix. Es ist aber offen. Na denn….

Die Stuttgarter Abordnung trifft am Morgen des Spieltages im Schalker Hypothekentempel ein. Kurze Prüfung des Rasens (Bilanzposten Aktiva Rasen: 5 Mio €). Nach einem kurzen Balltraining (Bilanzposten Aktiva Bälle, angeblich aus Pandaleder: 500.000 €), geht es zur Mannschaftsbesprechung. Dank des hauseigenen Beamers (Bilanzposten Aktiva Beamer, angeblich uranbetrieben: 2 Mio €), wird die heutige Marschroute per Powerpoint (Bilanzposten Passiva Verbindlichkeiten kurzfristig Softwarelizenzen, angeblich Second Hand: ca 150 € ) ausgeben. Die temporäre Anwesenheit einiger Steuerfahnder, stört nur am Rande.

Der Anpfiff naht. Der Schalker Anhang (Bilanzposten Aktiva Kasse Zuschauereinnahmen, angeblich 140.000 verkaufte Karten pro Spiel: 15 Mio € ), scheint durch die momentan stattfindene Razzia der Staatsanwaltschaft ein wenig verunsichert zu sein. Rudi Assauer, kurfzristig von schenkelgerollten Havannas zur volkstümlichen „Weißen Eule Landserschnitt“ gewechselt, trägt Gelassenheit zur Schau. Die Leibesvisitation erbringt den Fahndern lediglich 2 vereinseigene Lose der „Aktion Mensch“, sowie auf den Verein laufende Berechtigungsscheine für die Mensa der Technischen Hochschule Oer-Erkenschwick. Die bilanzpolitische Darstellung der beiden Aktivposten bleibt aber zur Stunde noch unklar. Witzigerweise gibt die Vereinsführung im selben Augenblick die Ernennung von Ebbe Sand zum Kassenwart von S 04 bekannt. Schon der Vorname des Dänen, prädestiniere den verdienten Spieler für seine künftige Aufgabe.

3. Minute Armin Veh hat sich konsequent dazu entschieden, den seit dem letzten Triumph offen zutagetretenden Jugendwahn in vernünftige Bahnen umzuleiten. Babbel, Meissner und Gerber, heute auf rechts um dessen Vielseitigkeit zu demonstrieren, bilden heute die erfahrenen „Korsettstangen“ der Defensive.

10. Minute Kevin Kuranyi (Bilanzposten Aktiva Umlaufvermögen, angeblich Nationalspieler: ca 150 Mio € ) wirkt ein wenig zerstreut. Die zeitgleiche Durchleuchtung diverser Spielerkonten wirkt nicht gerade leistungsfördernd. Nie waren die panamesischen Beziehungen so wertvoll wie heute.

19. Minute Magnin, der mittlerweile als Stammspieler unumstrittene Wackelkandidat des VfB Stuttgart, hat sich für heute viel vorgenommen. Ein energischer Sprint entlang der linken Seitenlinie sorgt für Gefahr. Die anschließende Flanke entschärft die Situation schlagartig.

26. Minute Lincoln, der mittlerweile etwas umstrittene Spielintelligenzbolzen der Schalker, trifft auf Hitzlsperger. Ein brisantes Duell. Die beiden Freistoßexperten vertragen sich diesmal aber ausgezeichnet.

38. Minute KK und Larsen, heute gemeinsam erfolglos, sehen keinen Stich gegen die erfahrenen Defensivrecken des VfB Stuttgart. Ganz im Gegenteil, entwickelt Heiko Gerber einen unbändigen Offensivdrang. Veh ist entsetzt. Bevor Schlimmeres eintritt, wie etwa ein Flankenversuch, grätscht Meira den alten Springinsfeld rechtzeitig ab. Glück gehabt.

40. Minute JDT wird aussichtsreich am Schalker Strafraumeck gelegt. Es schlägt die Stunde des „Hammer of the Gods“. Lincoln lächelt süffisant, als Hitze, heute besonders konzentriert, Anlauf nimmt.

44. Minute Erst jetzt wird der, aus finanzpsychologischen Gründen heute einzige, Ball wiedergefunden. Simone Thomalla wird ein Eisbeutel in besonders geschmackvollen Farben gereicht.

Halbzeit Während aus der Nachbarkabine ein offenbar etwas aggressives Kreuzverhör übermotivierter Steuerfahnder zu vernehmen ist, bleibt Veh, trotz der durch die Begleitumstände etwas verunsicherte Mannschaft, wie immer, sachlich („Schalke ist nicht Bayern“, „Wer doppeltes Gehalt will, zahlt auch doppelte Steuern“ und „Dieses Spiel ist das letzte in dieser Saison“). Babbel meint, seine bilanztechnisch darzustellende Wertsteigerung müsse wohl so um die 2 bis 3 % betragen. Der betriebswirtschaftlich recht intelligente Tiffert relativiert anhand einer angenommenen Inflationsrate von 1,2 % und verweist auf das Niederstwertprinzip. Gerber, schon längst auf den Erinnerungswert 1 abgeschrieben, lächelt wissend.

50. Minute Graoea…… Groanaoer…. Graeaoer…..ähem, dessen möglicherweise angedachter Wechsel schon alleine wegen der strikten Verweigerungshaltung der Schreibabteilungen der potentiellen Zielvereine platzen wird, wirkt heute noch blasser als sonst. Erst jetzt wird klar, daß dies hauptsächlich am Fehlen der „Panzerknackerbrille“ liegt. Die neue dänische Herren-Pflegeserie „Smoer“ beraubt die Bundesliga jedenfalls um eine echte Attraktion.

67.Minute Das Spiel plätschert dahin. Lediglich die Martinshörner einiger verdunkelter Limousinen schwäbischer Herkunft unterbrechen die Lethargie innerhalb der Arena. Interessiert beobachten die Stehplatzinhaber beider Lager die hektische Abwanderungsaktivität rund um die VIP-Logen. Diese Wirtschaftsbosse. Immer Termine, Termine, Termine……

78.Minute Der anstehende, von Hitzlsperger zu tretende, Eckball, muß wiederholt werden, weil ein übereifriger Vollstreckungsbeamter nicht abwarten kann und einen Kuckuck auf die Spielfeldmarkierung (Bilanzposten Aktiva Umlaufvermögen, eigentlich Kreide, ausgewiesen als Marmor: 50.000 €) der Grundlinie klebt.

87. Minute JDT, ein ums andere Mal auf das Vereinswappen deutend, trifft zum 1:0. Wie sich herausstellt, bezog sich das angebliche Treuebekenntnis nur auf die argwöhnischen Steuerfahnder, die mittlerweile „in jedem Dänen einen Schalker wähnen“. Nicht selten entschlüpfen ja fußballspielende Steuersünder durch vorzeitigen Trikottausch in der Halbzeitpause.

90. Minute Schlußpfiff. Ein 1:0, diesmal absolut zweifelsfrei. Allgemeine Zufriedenheit unter dem VfB-Anhang. Nach der Saison ist vor der nächsten. Die Mannschaft ist erleichtert. Kein HUI-Cup, kein PFUI-Cup, kein UI-Cup. Allerdings auch keine Steuerfahndung.

An dieser Stelle Euch allen herzlichen Dank für Eure Reaktionen und bis bald Jubi

Sat 06,May,2006 18/52

VfB gewinnt endlich wieder

Filed under: VfB

Na endlich wieder ein Sieg. 2:1 gegen Wolfsburg, die nun im Saisonfinale gegen Lautern um den nicht-abstieg kämpfen (auf geht’s Lautern!!)

Gentner traf mit seinem ersten BL-Tor und Soldo wurde nach dem abpfiff verabschiedet, immerhin war es nach 10 Jahren und fast 400 Pflichtspielen für uns ysein letztes Heimspiel!

Fri 05,May,2006 18/52

Kristallkugel Wolfsburg

Filed under: VfB

Die Kugel hat sich erstmals massiv bei mir beschwert und ich kann es sogar irgendwie nachvollziehen. „VfB, VfB, Du und Dein VfB!“, hieß es. Im weiteren Verlauf, hat sie mich darum gebeten, zumindest eine „Konferenzkugel“ zu werden aber keine Angst, ich bleibe da eisern. Es hilft nix, da müssen wir beide durch und sollte sie nochmals motzen, degradiere ich sie zur Kickers-Kugel.

Also denn, VWfL Wolfsburg. Zuhause. An sich eine der vielen lösbaren Aufgaben, die sich letztlich doch als „Gordischer Knoten“ entpuppt. Ja, wenn wir, wie damals, einen Aliaksandr den Großen hätten….. Wenigstens gibt es wieder eine biblische Szene. Ein angeblich den Teamgeist fördernder Besuch der Wilhelma, führt zu einem Unglück der heftigeren Sorte. Daniel in der Löwengrube! Nur der selbstlose und beherzte Einsatz des zufällig anwesenden Alfons Higl, derzeit ohnehin noch als Löwenbändiger beschäftigt, bewahrt Daniel Ljuboja vor Schlimmerem.

Der, von der jüngsten Entwicklung um die Personalie Veh vollends völlig demoralisierte Kader des VfB Stuttgart, findet sich, nun bereits im frühen Morgengrauen, auf dem vereinseigenen Trainingsgelände ein. Die verschworene Verschwörergemeinschaft rund um Soldo und Meissner, die schon legendären „Fuchsschwänze des Stuttgarter Trainergestühls“, stecken ein letztes Mal die Köpfe zusammen. Abschied liegt in der Luft. Wer soll je den altbewährten „Brustring-Brutus“ ersetzen? Zvoni empfiehlt den ausbaufähigen Andreas „Laubsäge“ Hinkel.

Der Anpfiff naht. Das Stadion ist bei Weitem nicht ausverkauft. Offenbar trägt der neuere Werbefeldzug von Coke Früchte. „It´s your Heimspiel“ und mehr und mehr potentielle Kartenkäufer pfeifen darauf. Da auch der Wolfsburger Anhang überschaubar ist (einer ist erkältet, der zweite muß zur Hochzeit seines Busenfreundes und der dritte kann wegen einer Rückrufaktion seines VW Touareg nicht anreisen), herrscht überwiegend Stille. Der Anhang des VfB äußert sich derweil in einer Vielzahl von Transparenten. Von eindeutigen und inhaltlich profunden Aussagen („Shyce Saison!“), über einigermaßen nachvollziehbaren („Geld zurück, Nerven zurück!“) und humoristisch gefärbten („Drei Punkte holt Ihr nur auf gelbem Grund!“), sind natürlich auch einige logische Denkfehler auf stoffenem Untergrund zu entdecken („Außer Zvoni, könnt ihr alle gehn!“???????).

4. Minute Armin Veh hat sich offenbar dafür entschieden, diesmal nicht ins offene Messer zu rennen. Vorsicht ist die Mutter der vehschen Trickkiste. Daniel „Löwenherz“ Ljuboja hat die strikte Anweisung von Veh, zusammen mit Sturmkollegen JDT eine Raute zu bilden. Wahrlich eine schwere Aufgabe.

12. Minute Der gefürchtete VfL stellt verwundert fest, daß ihm der VfB aufzwingt, das Spiel zu machen. Augenthaler ist entsetzt. Damit konnte keiner rechnen. All die schönen Absprachen, wer denn jeweils die Stuttgarter Spitzen übernehmen solle, sind dahin.

22. Minute Die Stuttgarter Balljungen erwarten letztmals in dieser Saison einen recht optimal gelegenen Freistoß des „Hammerzehs“-Hitzlsperger. Simon Jentzsch, durch intensives Videostudium bereits mehr als beruhigt, baumelt gelassen an der Querlatte. Diesmal ist wenigstens der Stuttgarter Publikumsliebling Schnoor der Leidtragende. Pech gehabt, Schnoor. Schon der Epikureer Caius Lucretius empfahl: „Lathe biosas, lebe im Verborgenen!“

34.Minute Soldo, heute ungemein präsent und motiviert bis in die Augenbrauen, macht sich in die Wolfsburger Hälfte auf. Jubelstürme branden auf, als sein 5 m Paß den außen mitgelaufenen Tiffert erreicht. Dummerweise war es aber halt Tiffert.

42.Minute Groeaea…… Groanaoer…. Graeaoer…..ähem, der einzige Spieler des VfB Stuttgart, dessen Kontoauszüge wegen der unzulässigen Zeichenfolgen im Nachnamen nur als §%&&§%%% ausgedruckt werden können, überrascht ein ums andere Mal mit gefälligen Flanken, mit denen die Wolfsburger aber nichts Wirkungsvolles anfangen können.

Halbzeit Während aus der Nachbarkabine das nuschelige Nölen des waschechten Bayern, der vertraglich dazu gezwungen ist, VW zu fahren, zu hören ist, bleibt Veh, trotz der zu Euphorie Anlaß gebenden bisherigen Leistung seiner Mannschaft, wie immer, sachlich („Wolfsburg ist nicht Bayern“, „Fußball ist kein Spiel. Wer angreifen will, soll halt zum Bund“ und „Ein Punkt gegen Wolfsburg ist besser, als kein Punkt gegen Frankfurt“). Babbel meint, gegen eine Gehaltserhöhung von 20 bis 30 %, könne er durchaus noch 2 bis 3 % zulegen.

46. Minute Der Schiedsrichter, der unglücklicherweise im Saisonverlauf mehrmals das Vergnügen hatt ein Spiel des VfB Stuttgart zu leiten, hat während der Halbzeitpause listig die Uhr um 3 Minuten vorgestellt. Hehehehe!

59. Minute Es wird selbst Armin Veh etwas zu defensiv. Anstelle des wie wahnsinnig nach hinten arbeitenden Ljuboja, soll nun die bewährte Offensivkraft Gerber für Schwung sorgen. Das Stadion lacht.

67.Minute Das Spiel plätschert dahin. Gottlob halten die erstmals von der Vereinsführung engagierten erfahrenen Animateure der MS Frohsinn die Haupttribüne bei Laune. Das, trotz der beengten Verhältnisse durchgeführte, Shuffleboard-Turnier wird sehr positiv aufgenommen.

78.Minute Ein Wunder ist geschehen. Der mittlerweile, aus Versehen, eingewechselte Gomez, dessen genbedingter Offensivdrang auch von den Maßgaben des Trainers nur gewaltsam im Zaum gehalten werden kann, dringt in den Wolfsburger Strafraum ein und wird zum Opfer seines Bewegungsablaufs. Der Schiedsrichter, nebenberuflich Conferencier und Entertainer bei Vereinstombolen innerhalb des Lankreises Schaumburg-Lippe, entschließt sich dazu, das Spiel durch eine zweifelhafte Entscheidung zu würzen, um die TV-Übertragungsminuten schlagartig zu verdreifachen. Elfmeter. Zur Feier des Tages erhält Zvoni die Gelegenheit, sich per Elfmetertor würdig zu verabschieden. Tatsächlich, 1:0.

85. Minute Die selbstsicheren Wolfsburger („Abstieg ist kein Thema“) stellen mehr und mehr fest, daß der Themenkreis 2. Liga durchaus mehr und mehr an Bedeutung gewinnen könnte und geben, wie Babbel verblüfft feststellt, mindestens 3 % mehr. Aus den 3 % mehr, entsteht eine Hundertprozentige aber da Timo wieder Unhaltbare hält, rauft sich Menseguez die südamerikanische Locke.

90. Minute Schlußpfiff. Ein 0:0 der müderen Sorte. Ein waschechter Abstiegskampf, in dem allerdings nur eine der beiden Mannschaften absteigen kann. Warum das so ist, bleibt ausnahmslos allen ein Rätsel. Egal! Allgemeine Zufriedenheit unter dem VfB-Anhang. Endlich vorbei! Der Mai ist gekommen, das Leben wird schön. Vertraut erscheinende Gesichter entpuppen sich wieder als Familienangehörige.

Thu 04,May,2006 18/52

hm….

Filed under: VfB

Da weiss ma echt net was ma sagen soll: Man führt gegen Bayern 1:0, freut sich, dann macht der Bayern-Babbel 2 dumme fehler und es steht zur Halbzeit 2:1 gegen einen……

Und dann fragt man sich erst mal warum so viel asoziales Bayern-Dreckspack in einer schwäbischen Kneipe hockt???

Nach dem Motto: “Ah, ich bin Sport-Student, hab ein hässliches hellblaues Polohemd mit Stehkragen an, Mehr Gel im Haar als Meira und Pizarro zusammen, wähle CDU und bin Bayern-Fan”

Ja, sowas HASSE ich! ….

Naja, vllt sorgen wir am Samstag wenigstens für einen ordentlichen Schritt Wolfsburgs gen 2. Liga ….






















Fuck Facism

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